MST - BCAA 1000 (90 Tabl.)
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Was ist BCAA?
EiweiĂe setzen sich aus AminosĂ€uren zusammen. Diese werden anhand ihrer chemischen Struktur in verschiedene Gruppen unterteilt. Die proteinogenen AminosĂ€uren Leucin, Isoleucin und Valin weisen eine verzweigte Seitenkette auf, weshalb man sie als verzweigtkettige AminosĂ€uren zusammenfasst. Anstelle dieser etwas sperrigen Bezeichnung verwendet man vielfach die englische AbkĂŒrzung BCAA (branched chain amino acids). BCAA gehören zu den essentiellen AminosĂ€uren, die dein Körper nicht selbst produzieren kann. Du musst sie deshalb ĂŒber die Nahrung aufnehmen.
Wo kommen BCAA im Körper vor?
Das gröĂte Reservoir verzweigtkettiger AminosĂ€uren ist die Skelettmuskulatur. Dort sind sie hauptsĂ€chlich als Bestandteil der Muskelproteine zu finden. In tierischem Protein finden sich BCAA im VerhĂ€ltnis 2:1:1 (Leucin: Isoleucin: Valin). Auch im Blutplasma ist die BCAA-Konzentration im Vergleich zu anderen AminosĂ€uren (mit Ausnahme von Glutamin) recht hoch. Da sie mit Hilfe eines Transportsystems die Blut-Hirn-Schranke ĂŒberwinden können, sind die verzweigtkettigen AminosĂ€uren auch im Gehirn zu finden.
Wie gelangen BCAA in die Muskeln?
BCAA werden im Darm ĂŒber die Darmschleimhaut aufgenommen. Ăber das Blut gelangen sie als freie AminosĂ€uren direkt in ihre Zielgewebe, ohne wie andere AminosĂ€uren in der Leber ab- bzw. umgebaut zu werden. Der Anstieg freier AminosĂ€uren im Blutplasma nach einer Mahlzeit ist zu etwa 70 Prozent auf BCAA zurĂŒckzufĂŒhren. In den Zielgeweben angekommen, ĂŒbernehmen sie wichtige Stoffwechselfunktionen.
BCAA im Sport
Die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien deuten darauf hin, dass BCAA sowohl den Muskelaufbau stimulieren als auch den Abbau von Muskeln hemmen. Dies macht BCAA im Kraftsport und Bodybuilding sehr beliebt. BCAA stimulieren laut Studien den Muskelaufbau, indem sie die Menge von Glutamin im Muskel erhöhen, was der Körper als Signal versteht, mehr Muskeln aufzubauen. Die Hemmung des Muskelabbaus erfolgt ĂŒber verzweigtkettige KetosĂ€uren (AminosĂ€urenstoffwechselprodukt), die durch den Abbau der BCAA entstehen.
Auch im Ausdauersport sind BCAA sinnvoll. Sie fĂŒhren offenbar zu einer Verringerung der Erschöpfung bei Muskelarbeit. Der Hirnbotenstoff Serotonin wird fĂŒr die Erschöpfungsprozesse im Rahmen körperlicher Belastung verantwortlich gemacht. Serotonin wird im Gehirn aus Tryptophan gebildet. Tryptophan konkurriert mit verzweigtkettigen AminosĂ€uren um den gleichen Transportmechanismus ins Gehirn. Sind nach der Einnahme viele BCAA im Blut vorhanden, so werden vor allem diese ins Gehirn aufgenommen anstelle von Tryptophan, wodurch die Serotoninproduktion gehemmt wird. Weniger Serotonin bedeutet dieser Theorie zufolge auch weniger Erschöpfung.
Was bringen BCAAs sonst noch?
Trainierst du intensiv, so kann dies gerade am Anfang bei einer schwachen Muskulatur zu einer Ăberlastung von Knochen, Sehnen und Gelenken fĂŒhren. Zum GlĂŒck scheint sich der Muskelschutz durch BCAA nicht nur auf die Hemmung des Muskelabbaus zu beschrĂ€nken. BCAA können offenbar auch Muskelkater und MuskelschĂ€den vorbeugen, wie eine Studie an untrainierten jungen MĂ€nnern zeigte, die 90-minĂŒtige AusdauerĂŒbungen absolvieren mussten.
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Die empfohlene tĂ€gliche Verzehrmenge darf nicht ĂŒberschritten werden.
NahrungsergĂ€nzungsmittel sind kein Ersatz fĂŒr eine ausgewogene und abwechslungsreiche ErnĂ€hrung.
Hinweis fĂŒr Schwangere: Dieses Produkt ist nicht fĂŒr die Verwendung wĂ€hrend der Schwangerschaft geeignet. Konsultieren Sie vor der Einnahme einen Arzt oder eine Hebamme, um mögliche Risiken auszuschlieĂen
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KĂŒhl und trocken lagern.